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Deiche & Dünen - Schutz vor Sturmfluten
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Blick vom äußeren Deich auf die Strasse zum Festland

Mandoe ist die einzige Insel Dänemarks die fast komplett durch Deiche und Dünen geschützt wird. Bis zur Errichtung der Schutzwälle in den 30er Jahren bestand die Insel allerdings als 2 Hälften, dem nördlichen und südlichen Mandoe geteilt durch die grosse Rinne.
Erreichen Sie die Insel vom Festland aus überqueren Sie zuerst den äusseren Deich der die landwirtschaftlich genutzten Flächen vor Überschwemmungen schützen soll und die Insel wie eine Ring umgibt bzw. direkt bis zu den westlichen Dünen reicht. Dieser Deich ist auch das Weidegebiet der unzähligen Schafe und bei einer Rundfahrt sollten Sie hier sehr langsam fahren da die Tiere auch mitten auf dem Weg sitzen und nur sehr ungern Platz machen.

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Äussere Deich von Mandoe mit befahrbarer Strasse

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Schafe auf dem äusseren Deich von Mandoe

Nach einem kurzen Weg folgt dann die Überquerung des sog. Stadtdeiches der die Einwohner von Mandoe By vor Hochwasser schützt. Dieser Deich ist bewachsen und erst auf den zweiten Blick als solcher zu erkennen. Leider hielten beide Deiche der Sturmflut von 1981 nicht stand und die landwirtschaftlichen Flächen nördlich des Stadtdeiches wurden schwer beschädigt, hunderte von Schafe ertranken. Auf der Innenseite des Deiches wurden 4,11 Meter gemessen, ein großer Teil der Insel war damals überflutet.

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Der sog. Stadtdeich ( innerer Deich ) von Mandoe

Im westlichen Teil der Insel schützt eine natürliche Dünenkette die Insel vor Sturmfluten. Hinter den Dünen liegen praktisch alle Ferienhäuser und der Ort Mandoe By. Der komplette Dünenbereich ist Privatbesitz und es ist NICHT erlaubt hier einfach querfeldein zum Wattenmeer zu gehen, auf dem Dünenkamm entlang zu wandern oder auch Rutschpartien zu veranstalten. Benutzen Sie daher bitte die vorhandenen Wege auch wenn es einen kleinen Umweg bedeutet.

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Westlicher Dünengürtel von Mandoe mit Strandwiesen

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Bewachsener westlicher Dünengürtel von Mandoe

Bei der letzten Sturmflut von 1981 wurden weite Gebiete komplett überschwemmt und die Strömung schuf sog. Sturmflutlöcher die sich nach Rückzug des Meeres mit Wasser füllten und heute runde Kleinstseen bilden.

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Sturmflutloch im südlichen Teil von Mandoe


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